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Arbeit am Qualitätsmanagementsystem (QMS) für Schulen

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QMS versteht sich als pädagogisches Qualitätsmanagementsystem, welches das Lernen und die Schüler/innen in den Mittelpunkt der Qualitätsarbeit stellt. Es trägt dazu bei, dass Schulen Entwick­lungsprozesse zielgerichtet, systematisch und evidenzorientiert voranbringen und qualitätsvollen Unterricht sicherstellen. QMS will die Kooperation zwischen Lehrenden stärken, um durch mehr Teamorientierung die professionelle Unterrichtsentwicklung zu fördern und Entlastung durch gegenseitige kolle­giale Unterstützung zu ermöglichen. Die inhalt­liche Orientierung für die Umsetzung und Aus­ge­staltung von QMS ist der Qualitätsrahmen für Schulen. Er bildet die Grundlage für ein gemein­sames Verständnis von Schulqualität.

QMS nützt der Schulleitung, Lehrenden-Teams und einzelnen Lehrenden. Ziel ist, dass alle – mit klarem Fokus auf die jeweiligen Verantwortungsbereiche und Aufgaben – koordiniert an Schulqualität arbeiten und damit letztlich daran, das Lernen der Schüler/innen bestmöglich zu unterstützen sowie Lernprozesse und -ergeb­nisse systematisch zu verbessern.

Digitale Schule

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  • Die Digitale Schule erfährt mit dem 8-Punkte-Plan für den digitalen Unterricht ihre sukzessive Umsetzung. Er gibt mit seinen konkreten Zielen die nächsten Entwicklungsschritte für eine flächendeckende Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens und für eine breitflächige Implementierung innovativer Lehr- und Lernformate vor:
  •  Alle Lehrer/innen sollen im Zuge einer Qualifizierungsoffensive auf digital unterstütztes Lehren vorbereitet werden.
  • Schulen sollen ihre Prozesse vereinheitlichen, die Anzahl der am Standort verwendeten Lernmanagement- und Kommunikationssysteme reduzieren und damit klare Strukturen für digital unterstütztes Lehren und Lernen schaffen. Die wichtigsten pädagogischen und Verwaltungs-Applikationen sollen gebündelt und über Single-Sign-On zugänglich gemacht werden. Damit wird auch eine verbesserte Kommunikation von Schule und Erziehungsberechtigten unterstützt.
  • Das Angebot an innovativen, hochwertigen und qualitätsgesicherten Bildungsmedien soll erweitertet und damit Lehrenden sowie Lernenden ein optimales Service geboten werden.

Deutsch in allen Fächern

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Seit dem Schuljahr 2021/22 gibt es das Projekt „Deutsch in allen Fächern“ an der PMS, das Teil des Schulentwicklungsplans ist. Es hat sich bereits im Schuljahr 2021/22 eine professionelle „Lerngemeinschaft“ aus dem Kollegium gebildet, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Diese „Lerngemeinschaft“ ist jedoch flexibel und erweiterbar, da viele Kolleg/innen miteinbezogen werden sollen und das Projekt auch vom Stundenplan und der Lehrfächerverteilung abhängig ist.

Das Projekt wird von Prof.  Dr. Muriel Warga-Fallenböck (Professorin für sprachliche Bildung an der PH) begleitet, Projektleiterin ist Mag.a Vera Rappl.

Es gibt zwei übergeordnete Ziele des Projekts:

  1. Das Projekt rückt den sprachsensiblen Unterricht in den Fokus und die Lehrpersonen werden in diesem Bereich professionalisiert.
  2. Das Projekt schafft eine Synergie zwischen dem Deutschunterricht und den Lerngegenständen. Bereiche aus den Lerngegenständen werden gezielt in den Deutschunterricht miteinbezogen.

Zusammengefasster Auszug aus den Zielformulierungen:

·        Es wird ein Grundstein für einen Unterricht gelegt, der unsere Schüler/innen gezielt dabei unterstützt, sprachliche Herausforderungen meistern zu können. Das heißt die Schüler/innen können dem Unterricht folgen und scheitern nicht an den sprachlichen Barrieren.

·        Wir haben ein gemeinsames Verständnis aller Kolleg/innen einer durchgängigen sprachlichen Bildung und einer gemeinsamen Unterrichtsentwicklung.

·        Durch Teamteaching-Stunden erkennen Lehrpersonen mit Lerngegenständen, auf welche sprachlichen Herausforderungen Schüler/innen in ihren Fächern stoßen und wie sie diese aufgreifen können. Deutschlehrpersonen erfahren dabei, welche Herausforderungen in den Lerngegenständen auf die Schüler/innen zukommen und können diese gezielt auch im Deutschunterricht bearbeiten.

·        Zusätzlich zu den Teamteaching-Stunden gibt es 2 Workshop-Nachmittage pro Semester, die der Projektentwicklung und der Professionalisierung der Lehrpersonen dienen. Diese finden an unterschiedlichen Nachmittagen statt und werden als Fortbildungsstunden über die PHSt angerechnet.

·        Die Lehrpersonen können in Zukunft auch ohne Teamteaching-Stunden sprachsensibel unterrichten.